Die Chemiebranche im Überblick

Die chemische Industrie ist mit etwa 550.000 Beschäftigten in rund 1.800 Unternehmen einer der vier größten Industriezweige in Deutschland. Insgesamt befinden sich über 27.000 junge Menschen in der Ausbildung zu einem der vielen naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufe in der Chemie.
Gut 60 Prozent aller Chemie-Betriebe bilden Jugendliche allein oder im Verbund mit Partnerbetrieben aus. Die Chemie-Unternehmen in Deutschland stellen jährlich mehr als 9.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Innerhalb des Ausbildungsplatzangebots werden dabei etwa 600 Plätze für Jugendliche im Rahmen von Förder- und Integrationsmaßnahmen wie z.B. Start in den Beruf zur Verfügung gestellt.
Als innovative Schlüsselindustrie mit Schnittpunkten zu allen anderen Wirtschaftszweigen prägt die Chemie-Industrie maßgeblich das wirtschaftliche Leben in Deutschland. Dabei sind die Produkte der Chemie-Unternehmen für den Endverbraucher nur selten auf den ersten Blick sichtbar. Dennoch ist die chemische Industrie in Deutschland elementarer Bestandteil im Alltag eines jeden Bürgers in unserem Land.
Die chemische Industrie in Deutschland ist der Innovationsmotor schlechthin. Mit ihrer Kompetenz, ihrer Innovationskraft und ihrer Motivation wirken die Betriebe als unverzichtbare Katalysatoren für neue und verbesserte Produkte sowie Produktionsprozesse in allen anderen Wirtschaftszweigen. Von der Chip-Produktion über die Herstellung von Sonnenkollektoren und alltäglichen Verbrauchsgegenständen wie Waschmittel bis zur Spitzenforschung in der Medizin- und Pharmatechnik – kaum ein Produkt ist ohne moderne Chemie vorstellbar.
Dabei sind es nicht allein die großen Konzerne, die das Bild der Chemie von heute prägen. Gerade auch kleinere und mittlere Betriebe sind charakteristisch für die chemische Industrie in Deutschland.

